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  • Insolvenzrecht legt ab dem 1.1.2012 der Geschäftsleitung neue Verpflichtungen auf

    10. Januar 2012

    Ab dem 1.1.2012 ist die Geschäftsleitung eines Unternehmens verpflichtet Insolvenzantrag zu stellen, wenn der Marktwert der Aktiva  niedriger ist, als fällige und noch nicht fällige Verbindlichkeiten.  Die Verpflichtung zur Stellung des Insolvenzantrags besteht in diesem Fall auch dann, wenn das Unternehmen in der Lage ist, seine  Verbindlichkeiten  laufend zu begleichen.

    Für die Erfüllung dieser Verpflichtung sind Geschäftsleitung (Geschäftsführer, Vorstand) und neulich auch leitende Mitarbeiter (z.B. Finanzdirektor) persönlich verantwortlich.
    Die Geschäftsleitung ist gefordert, laufend den Marktwert des Vermögens und die Höhe sowohl der bilanziellen als auch der außerbilanziellen Verbindlichkeiten zu prüfen. 

  • Spezialisierte Finanzbehörde in der Tschechischen Republik ab 2012

    23. September 2011

    Ab Januar 2012 wird eine hochspezialisierte Finanzbehörde für die gesamte Tschechische Republik eingerichtet, deren Tätigkeitsschwerpunkt in der Steuerverwaltung von Großunternehmen wie Banken, Versicherungen, Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 80 Mio. EUR und in der Verwaltung von Sonderfällen liegen wird. Von dieser Neuordnung betroffene Unternehmen werden informiert.

    http://cds.mfcr.cz/cps/rde/xchg/cds/xsl/ceska_danova_sprava_13965.html

  • Tschechische Gesellschaften dürfen ab 2011 nach IFRS bilanzieren

    10. Februar 2011

    Ab 2011 dürfen auch tschechische nicht börsennotierte Gesellschaften nach den Internationalen Bilanzierungsstandards (IFRS) ihre Jahresabschlüsse erstellen. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass die Gesellschaft Bestandteil eines Konsolidierungskreises ist und das Konzernunternehmen dadurch verpflichtet ist, innerhalb der Gruppe seinen Jahresabschluss ebenfalls nach IFRS zu erstellen. Die Entscheidung über die Bilanzierung nach IFRS und über den Zeitpunkt, ab dem die IFRS als Bilanzierungsgrundlage einbezogen werden, unterliegt der Genehmigung der Hauptversammlung.

  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

    4. November 2010

    Das Abgeordnetenhaus hat neben zahlreichen Sparmaßnahmen im Einkommensteuer- und Sozialbereich auch neue Regeln für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verabschiedet. Während der Arbeitgeber bisher die Zahlungen für die ersten 14 Tage der Arbeitsunfähigkeit zu zahlen hatte, wird die Zahlung zukünftig auf 21 Tage erweitert. Die Neuregelungen werden nach Verabschiedung durch Senat und nach Unterzeichnung durch den Präsidenten in Kraft treten.

  • Kein Steuererlass mehr ab 2011

    28. Oktober 2010

    Zum 1. 1. 2011 tritt ein neues Steuerverwaltungsgesetz (Nr. 280/2009 Slg., daňový řád) in Kraft. Danach hat der Steuerzahler nicht mehr die Möglichkeit, bei der Finanzbehörde den Erlass von nachträglich festgesetzten Steuern (z.B. aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung) und der dazugehörigen Strafzinsen zu beantragen. Die bis zum Jahresende 2010 eingereichten Erlassanträge werden noch nach bisher gültigem Recht entschieden.

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